Freie Pädagogische Initiative

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Durch Wahrnehmung und Bewußtwerdung des seelischen Elends, das unzähligen Kinder mit dem Besuch der "Pflichtschule" auferlegt wird, quittierte Helmut W. Karl 1974 seinen bürgerlichen Beruf und begann ein Pädagogikstudium in den USA. Sehr bald zeigte sich, daß für die meisten "Problemschüler" die Keime für die späteren Sorgen bei der Entwicklung von Grundfertigkeiten in den ersten Schuljahren gelegt werden. Der Samen für die meisten Schulprobleme wurde in der fehlenden bzw. korrumpierten pädagogischen Ausbildung der Lehrkräfte gefunden.

1977 gründete Helmut W. Karl in Wels, Oberösterreich, in eigener Verantwortung und Bestimmung seine persönliche "Initiative zur Förderung selbständig-erfolgreichen Lernens". Es wurden Lehrgänge entwickelt, um Schülern die Grundlagen und Bedingungen selbständigen Lernens zu vermitteln.

1978 wurde erstmals die Forderung nach einer Neuen Lernkultur formuliert; für Jugendliche wurde die "Lernwerkstätte" geschaffen.

1980 wurde in Wien das INSTITUT WISSEN UND KÖNNEN gegründet und der "Entwicklung kultureller Grundfertigkeiten" gewidmet. Hier wurden die Entwicklungsarbeiten an wirksamen Abhilfen für die vielen "Legastheniker" geleistet, die vom normalen Schulwesen "im Stich gelassen" werden.

1988 wurde das fertige Ergebnis dieser Entwicklung, die "Korrektive Lese- und Schreibtechnologie", dem gemeinnützigen Verein "Freies Pädagogisches Zentrum" überlassen.

1989 wurden die verschiededenen Aktivitäten unter den gemeinsamen Namen "Freie Pädagogische Initiative Helmut W. Karl" zusammengefaßt.

1993 wurde die "Arbeitsgemeinschaft Neue Lernkultur" gegründet, um eine Reform der Lehrerbildung und der Schulpraxis über ein Volksbegehren zu bewirken.

Jedes dieser Projekte wurden von Helmut W. Karl trotz zum Teil heftiger Gegnerschaft betrieben, durch eigene Arbeit und Freunde finanziert. Die Initiative war von Anbeginn an wirtschaftlich von niemanden abhängig: Es gab niemals Personen, Unternehmen, Organisationen, Logen oder Kirchen, die finanziell oder organisatorisch Einfluß auf die Initiative nehmen konnten. Sie trägt mit vollem Recht den Zusatz "freie" pädagogische Initiative.

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