Du liest Text (oder hörst einem Vortrag zu) und "hast einfach genug", willst nicht "begreifen", denkst nicht mehr mit, bist gelangweilt. (Verwechsle dies nicht mit "ich verstehst nicht, was das soll soll," auch nicht mit "ich döse ein," das wäre Ratschlag Nr. 1!)
Es fehlt dir ein Bild der Wirklichkeit, die behandelt wird, oder diese Wirklichkeit selbst.
Ein anschauliches Beispiel dafür, wie das gemeint ist, wäre eine Bedienungsanleitung:
Lies einen Satz; - suche am Gerät die genannten Elemente und tu, was die Anleitung sagt; vergleiche das Ergebnis mit der Anleitung; mach den Vorgang zurück und wiederhole ihn - erst dann, wenn du sicher bist, wiederhole den ganzen Vorgang mit dem nächsten Absatz, usw.
Dasselbe gilt natürlich genau so für Grammatik einer beliebigen Sprache, für Mathematik usw., aber auch für Geschichte, Geographie u.ä. - nur mußt du da halt Skizzen, Landkarten, Bilder oder Zeichnungen machen, bei Sprachen tatsächlich sprechen und hören.
Du fühlst dich ...
Wenn Du dieses Problem unbereinigt übergehst, werden sich die Gefühle der folgenden Liste einstellen. Merkst du solche Gefühle, wisse dreierlei:
Wie "studiert" man Text, sodaß man ihm ständig folgen kann, dabei nicht Energie vergeudet und leidet, sondern Energie gewinnt, freudig und eifrig bei der Sache bleibt, vom Text gefesselt ist und mehr wissen will? Dies ist eine Frage der Technik beim Lesen, die in Lehrgängen gelehrt wird.
Wenn du also alleine mit den Ratschlägen nicht zurecht kommst, fehlt dir etwas, was du nur systematisch in einem Lehrgang lernen kannst. Anfragen hiezu bitte per eMail. Oder nenn uns deine Wünsche eMail!
Copyright ©1996 Helmut W. Karl